Praktisches Jahr (PJ) im Medizinstudium – Ablauf, Gehalt & Versicherung

Das Praktische Jahr (PJ) ist der letzte Abschnitt des Medizinstudiums und bereitet dich intensiv auf den ärztlichen Berufsalltag vor. Hier erfährst du, wie das PJ abläuft, welche Besonderheiten es gibt und warum eine gute Versicherung in dieser Zeit so wichtig ist.

Illustration im DOC Supporter Stil: Zwei Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ) im Gespräch mit Tablet.

Inhaltsverzeichnis

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Ablauf und Dauer des PJ

Das PJ findet in den letzten beiden Semestern des Medizinstudiums statt. Bitte beachte, dass du weiterhin an deiner Universität eingeschrieben bleiben musst. Das PJ kannst du frühestens nach dem Bestehen des 2. Staatsexamen beginnen. In der Regel beginnen die praktischen Jahre in den Monaten Mai und November. Den genauen Zeitrahmen legen die einzelnen Universitäten fest. Die Dauer von 48 Wochen ist dabei aber einheitlich festgelegt. Erst nach erfolgreich beendetem PJ kannst du zum letzten Teil der Ärztlichen Prüfung antreten. 

Bei Bedarf kannst du das Praktische Jahr auch in Teilzeit absolvieren. Die Dauer verlängert sich dann entsprechend.

Das Praktische Jahr (PJ) in Kurzform

  • Innere Medizin

  • Chirurgie

  • Wahlfach (z. B. Allgemeinmedizin, Pädiatrie, Neurologie etc.)

Urlaub ist während des PJs nicht vorgesehen. Sämtliche Abwesenheiten, auch Krankheitstage, werden als Fehltage vermerkt. Für die gesamte Dauer des PJ darfst du nicht mehr als 30 Fehltage ansammeln.

Die PJ-Tertiale

Das PJ besteht aus 3 Tertialen, die jeweils 16 Wochen dauern und in folgenden Fachgebieten abgeleistet werden müssen:

Hier einmal beispielhafte Lernziele für das Tertial in Innere Medizin

Bei einigen Universitäten kannst du die einzelnen Tertiale noch einmal unterteilen, z. B. um gleiche Fachgebiete in unterschiedlichen Häusern/Stationen kennenzulernen. Dieses Vorgehen solltest du aber unbedingt vorher mit dem Prüfungsamt klären.

Seit 2006 kannst du das letzte Wahltertial auch in einer hausärztlichen Praxis (Allgemeinmedizin) ableisten, vorausgesetzt, die Praxis deiner Wahl ist als allgemeinmedizinische Lehrpraxis zugelassen. Vorteil: Du hast eine sehr intensive (fast schon 1:1) Betreuung und bekommst häufig deutlich mehr direkten Patientenkontakt, als es in der stationären Versorgung der Fall ist.

Interessant für einen näheren Einblick sind die sogenannten PJ-Logbücher.

Wo können die Tertiale gemacht werden?

In Deutschland

Es gibt keine räumliche Beschränkung auf ein Bundesland oder auf bestimmte Kliniken mehr. Du kannst also innerhalb Deutschlands an jedem Lehrkrankenhaus dein Praktisches Jahr verbringen. Eine Verpflichtung, ein Tertial an deiner Heimatuniversität zu absolvieren, gibt es seit der Anpassung der Approbationsordnung im Jahr 2012 nicht mehr. 

Im Ausland

Du kannst alle drei Tertiale des PJ auch im Ausland verbringen. Solltest du das in Erwägung ziehen, solltest du mindestens 1 Jahr Vorlaufzeit für die Planung und Bewerbung einplanen. Bei besonders begehrten Kliniken muss man sich bereits deutlich früher auf einen Platz bewerben. 

An den meisten Universitäten gibt es Listen mit zugelassenen Kliniken oder Einrichtungen im Ausland. Wenn du dich darauf fokussierst, kannst du recht sicher sein, dass dein Einsatz anerkannt wird. Ist deine Wunscheinrichtung nicht auf der Liste, setze dich unbedingt rechtzeitig mit dem zuständigen Prüfungsamt in Verbindung. 

Bei der Wahl des Landes solltest du neben deinen sprachlichen Fähigkeiten übrigens auch auf den Zeitpunkt achten. Eher ungünstig wäre es, deinen Aufenthalt inmitten einer Regenzeit zu planen. Auch gesellschaftliche Ereignisse (Fußball-WM, EM, Olympische Spiele) oder politische Hintergründe solltest du bei der Wahl deines Ziels bedenken. In nicht englischsprachigen Ländern kann ein Nachweis über deine Sprachkenntnisse erforderlich sein.

Mache dir in jedem Fall auch Gedanken über die Fachgebiete, die du zu absolvieren hast, und überlege dir, ob du in bestimmten Gebieten (z. B. einem Endemie-Gebiet für HIV) dein chirurgisches Tertial ableisten möchtest oder ob dir das Infektionsrisiko zu hoch ist.

PJ im Ausland

Ein längerer Auslandsaufenthalt ist häufig mit einer großen finanziellen Belastung verbunden. Umso schöner, dass Möglichkeiten zur Förderung von verschiedenen Stellen geboten werden:

Gehalt & Finanzen im PJ

Die Einrichtungen sind nicht verpflichtet, dir eine Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu zahlen. Auf freiwilliger Basis können die Häuser eine Aufwandsentschädigung leisten. Der Hartmannbund hat eine Auflistung (PJ-Liste) erstellt, wo du die einzelnen Leistungen der Kliniken einsehen kannst. Hier werden auch andere Goodies berücksichtigt, wie z. B. Verpflegungszuschüsse, Hansefit, vergünstigte Unterkünfte, etc. 

Telefonisch, persönlich oder online für dich da

Alternativ und zeitsparend ist die Online-Terminvereinbarung für eine Video-Beratung, ein Telefonat (wir rufen dich zu einer gewünschten Zeit an) oder vor Ort in Freiburg direkt hier auf dieser Seite:

Versicherungsschutz im PJ

Berufshaftpflichtversicherung für Medizinstudenten

Während des praktischen Jahres hast du regen Patientenkontakt und übernimmst Teile der Behandlung. Wenn dabei etwas schiefgeht, du zum Beispiel ein falsches Medikament oder eine falsche Dosierung verabreichst, wirst du schnell zur Verantwortung gezogen. Eine Berufshaftpflichtversicherung für Medizinstudenten schützt dich vor den finanziellen Folgen eines solchen Fehlers. Außerdem hilft sie dir dabei, unberechtigte Ansprüche abzuwehren. 

Eine Berufshaftpflichtversicherung ist also auch für Medizinstudenten ein elementarer Bestandteil der privaten Absicherung.

DÄF mit DÄV, MLP mit Domcura - kostenlos

Für Medizinstudierende ist die Auswahl der Anbieter recht überschaubar. Sowohl der HDI als auch die Deutsche Ärzteversicherung (DÄV) bieten ein auf die Bedürfnisse von Studenten zugeschnittenes Jungmediziner-Produkt an. 

Das Produkt der DÄV bekommst du sogar kostenfrei, wenn du Mitglied im Marburger Bund oder Hartmann Bund bist. Ohne die Mitgliedschaft in einem dieser Verbünde hast du keinen Zugang zur DÄV Berufshaftpflichtversicherung für Medizinstudierende mit 0,00 EUR Beitrag. Auch MLP lockt Medizinstudierende mit einer „eierlegenden Wollmilchsau“ zum Nulltarif.

Die werbefreie Alternative zum kleinen Beitrag

Wo ist der Haken? Der Nachteil „kostenloser“ Varianten: Zusammen mit der Berufshaftpflicht erwirbst du eine rege Kontaktaufnahme durch einen Berater von Deutsche Ärzte Finanz (DÄF – oder besser bekannt als Produktverkäufer der Deutschen Ärzteversicherung/AXA Gruppe). Dort werden dir gerne noch weitere (nicht immer notwendige oder sinnvolle) Versicherungsprodukte verkauft. Mehr dazu in unserem Artikel „Berufshaftpflicht Medizinstudenten“:

Wenn du keine Lust auf Dauerwerbung hast, entscheide dich für das Angebot des HDI oder der Janitos Versicherung. Dieses ist zwar nicht kostenfrei, mit einem jährlichen Beitrag von 9,52 EUR aber wirklich fair und vor allem werbefrei. Zusätzlich erhältst du sogar noch etwas bessere Leistungen gegenüber der DÄV Haftpflicht. Zum Haftpflicht-Online-Abschluss.

Gut zu wissen

Bei diesen sogenannten Jungmediziner-Produkten (auch bei der Berufshaftpflicht für Assistenzärzte) hast du übrigens eine Privathaftpflichtversicherung immer mit dabei, die dich auch im privaten Bereich schützt. Ob du die wirklich brauchst, hängt davon ab, ob du nicht ohnehin schon über deine Eltern versichert bist. 

Wichtig auch: In manchen Ländern werden höhere Mindestversicherungssummen gefordert, als es in Deutschland üblich ist. Informiere dich also vorher, ob der jeweilige Schutz ausreicht. Eine Versicherungsbestätigung in entsprechender Sprache kannst du über uns anfordern oder direkt bei der jeweiligen Versicherung. 

Aus Sicht der Versicherungen (= Produktgeber) sind diese Angebote „zu billig“. Mit anderen Worten: Die Versicherung verliert im Durchschnitt aller Jungmediziner Geld mit dem Angebot. Der Gedanke dahinter: Versicherungen wollen zukünftige Fachärztinnen und Fachärzte über Jahrzehnte an sich binden. Mit entsprechend höheren Beiträgen natürlich. 

Die Berufsunfähigkeitsversicherung im Medizinstudium

Zwischen dem praktischen Jahr und dem Berufsstart als Arzt liegt nur ein kurzer Zeitraum. Deshalb solltest du dich spätestens jetzt mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung beschäftigen. Wenn du diese noch als Student abschließt, profitierst du von einigen Vorteilen (z. B. günstigere Beiträge), die dir entgehen, wenn du das Thema auf die lange Bank schiebst. Mehr dazu kannst du im Artikel “BU für Medizinstudenten” lesen.

Krankenversicherung für Studenten

Eine gute Idee: Optionstarif für späteren Wechsel in die private Krankenversicherung

Viele Ärzte wollen später einmal in die private Krankenvollversicherung wechseln. Dazu ist ein Einkommen von derzeit mindestens 77.400 EUR notwendig (2026). Und natürlich eine saubere Gesundheitshistorie. Vorerkrankungen können einen Wechsel erschweren oder unmöglich machen. Als Student hast du aber die Möglichkeit, für einen geringen Monatsbeitrag deinen aktuellen Gesundheitszustand „einzufrieren“. Dies geschieht durch einen Optionstarif. Vorteilhaft ist auch, dass die Gesundheitsprüfung in diesen Optionstarifen für Medizinstudenten deutlich schlanker ist, als bei späterem PKV-Wechsel ohne Optionstarif.

Lies gerne hier nach, was für die Ärzte PKV wichtig ist. 

Studi.med - der PKV-Optionstarif der Halleschen

Der Optionstarif Studi.med der Halleschen kostet dich gerade einmal 4,94 Euro monatlich und kommt mit einer wirklich überschaubaren Gesundheitsprüfung daher. Besonderes Schmankerl: Wenn du an zwei Umfragen der Halleschen pro Jahr teilnimmst, gibt es bis zu 60 Euro Cash-Back, sodass der Optionstarif quasi kostenfrei ist. 

Außerdem erhältst du mit diesem Tarif eine kostenfreie Auslandsreisekrankenversicherung, die Reisen von bis zu 8 Wochen versichert. Zwar reicht diese Auslandsreisekrankenversicherung nicht aus, wenn du ein Tertial des PJ im Ausland verbringen möchtest, für deine Semesterferien reicht es aber allemal. 

Wenn du eine Auslandsreisekrankenversicherung fürs PJ benötigt, bist du im nächsten Abschnitt richtig. Für alle PKV-Interessierten gilt das gleiche, da die beiden vorgestellten Tarife der Allianz und der Barmenia ebenfalls eine Kombination aus Optionstarif und Auslandsreisekrankenversicherung ist.

Allianz PRO3 - Tarif

Der Tarif PRO3 der Allianz besteht aus einem Optionstarif auf eine spätere private Krankenversicherung sowie einer Auslandsreisekrankenversicherung. Die Auslandsreisekrankenversicherung greift für bis zu 12 Monate bei Reisen, die im Zusammenhang mit deiner Aus-/Weiterbildung stehen. Darunter fällt auch das PJ. Private Reisen sind bis zu 8 Wochen pro Jahr mitversichert. 

Der Tarif kann abgeschlossen werden, sofern du jünger als 33 bist und Medizinstudent oder Assistenzarzt bist. Er gilt für maximal 4 Jahre und erlischt, wenn du dein Studium/die Weiterbildung für mehr als 6 Monate unterbrichst. 

Es gibt keine Gesundheitsprüfung oder Wartezeiten in diesem Tarif. Dafür wird aber bei Ausübung der Option auf Krankenvollversicherung eine Gesundheitsprüfung durchgeführt.

Wenn du beitragsfreies Mitglied im Marburger Bund bist, ist der PRO3 der Allianz für dich kostenfrei.

Barmenia RSF - Tarif

Auch beim RSF Tarif der Barmenia handelt es sich um einen Optionstarif auf Krankenvollversicherung mit Auslandsreisekrankenversicherung. Auch hier sind private Reisen für bis zu 8 Wochen mitversichert. Auslandsaufenthalte im Rahmen des PJs (und auch der Famulatur) sind automatisch bis zu 4 Monate versichert. Im Rahmen der Tarifstufe UPJ kann dieser Zeitraum auf bis zu 12 Monate erweitert werden.

Der Tarif ist zeitlich nicht begrenzt, endet aber ebenfalls automatisch, wenn du dein Studium unterbrichst oder 12 Monate nach Ende des Studiums.

Der RSF Tarif kostet dich jährlich 4,90 Euro. Die Erweiterung auf 12 Monate kostet für die Monate 5-12 zusätzlich 12,50 pro angefangenen Monat.

Bei beiden Tarifen gilt: Wenn du den Optionstarif für einen späteren Wechsel in die private Krankenversicherung beibehalten möchtest, muss der Tarif rechtzeitig auf den normalen PKV-Optionstarif umgestellt werden.

Im Ausland: Auslandsreisekrankenversicherung

Der Schutz deiner gesetzlichen Krankenversicherung reicht für den Ernstfall im Ausland nicht aus. Du benötigst eine Auslandsreisekrankenversicherung, die in jedem Fall die Kosten für einen medizinischen Rücktransport in die Heimat übernimmt.

Einige Anbieter haben spezielle Konzepte für PJ-Auslandstertiale im Angebot. Empfehlenswert sind aber auch die beiden Tarife der Barmenia und der Allianz.

Im Ausland: Unfallversicherung

Solange du in Deutschland an einer Universität oder an einem Krankenhaus tätig bist, hast du für Arbeitsunfälle Anspruch auf Leistung aus der gesetzlichen bzw. betrieblichen Unfallversicherung.

Sobald du im Ausland bist, besteht kein Unfallversicherungsschutz mehr. Hier solltest du dich um eine private Unfallversicherung kümmern. Einige Einrichtungen im Ausland oder Stipendiengeber verlangen verpflichtend den Abschluss einer solchen Unfallversicherung.

Das Rundum-Schutzpaket der DÄV für Auslandsfamulaturen

Die Deutsche Ärzteversicherung bietet ein speziell auf die Bedürfnisse des PJs abgestimmtes Paket an. Dieses umfasst

Kosten: 65,45 Euro pro Tertial (Anteilig 5,40 Euro Haftpflicht-, 27,90 Euro Unfall- und 32,15 Euro Auslandsreisekrankenversicherung). Ob sich dieses Paket aus finanzieller Sicht lohnt, sollte gut überdacht sein. Der Beitrag zur Auslandsreisekrankenversicherung steigt bei mehreren Tertialen nicht linear. Bei zwei Tertialen zahlst du 152 Euro, bei drei Tertialen 272 Euro.

Gerne beraten wir dich zu diesem Thema persönlich und stellen dir bei Bedarf dein ganz individuelles Rundum-Sorglos-Paket zusammen.

Ausblick auf die geplante Änderung der Approbationsordnung

Bitte beachte, dass es sich bis dato nur um den Entwurf zur neuen Approbationsordnung handelt. Das Inkrafttreten ist für Oktober 2025 geplant. Änderungen am Entwurf sind daher jederzeit möglich.

FAQ – Häufige Fragen zum PJ

Wie ist das PJ aufgebaut?

12 Monate in drei Tertialen à 16 Wochen: Innere Medizin, Chirurgie, Wahlfach. Ziel: eigenständigeres Arbeiten unter Supervision mit definierten Lernzielen.

Rein formal ist das PJ unvergütet. Viele Häuser zahlen aber eine Aufwandsentschädigung (teils plus Essens-/Fahrtzuschuss). Höhe & Bedingungen sind kliniksabhängig – früh nachfragen.

Regelungen sind uni-/landesabhängig. Meist gibt es ein begrenztes Kontingent an Fehltagen pro Tertial; Krankheitstage brauchen Nachweis. Bitte die offiziellen Vorgaben deiner Fakultät/PJ-Koordination checken.

Wird vor Ort festgelegt. Dienste können vorkommen (inkl. Wochenenden), immer unter Anleitung. Achte auf Lernwert, nicht nur „helfende Hände“.

Nur delegierte Tätigkeiten, die du beherrschst, und unter Supervision: z. B. Blutentnahmen, Zugänge, Basisdiagnostik. Keine selbstständigen Anordnungen/Verordnungen ohne ärztliche Rücksprache.

In vielen Häusern gibt es eine Grunddeckung, die aber Lücken haben kann (z. B. Deckungssumme, Ausschlüsse, Praxiseinsätze). Eine eigene Absicherung ist dringend zu empfehlen: Berufshaftpflicht für Medizinstudenten.

In der Regel nein. Private Policen decken beruflich/klinisch delegierte Tätigkeiten meist nicht ab.

Familienversicherung meist bis 25, danach Studententarif (GKV/PKV). Im PJ früh prüfen, ob PKV-Optionstarif sinnvoll ist, um Gesundheitszustand zu „konservieren“:
Krankenversicherung für Medizinstudenten.

Vorher Anerkennung klären (Fakultät/PJ-Portal), Visum/Impfungen/Sprachkenntnisse prüfen und unbedingt Auslandskrankenversicherung abschließen (inkl. Rücktransport). Manche Kliniken verlangen zusätzliche Nachweise.

Primär der Träger/Arbeitgeber – Regress kann aber möglich sein (z. B. bei grober Fahrlässigkeit). Genau deshalb eigene Berufshaftpflicht sichern.

Häuser verlangen oft Nachweise (z. B. Masern, HepB-Titer, Tdap, ggf. Varizellen). Liste & Fristen sind hausabhängig – frühzeitig klären.

Kittel/Arbeitskleidung variieren (gestellt vs. selbst). Stethoskop & Basics meist selbst mitbringen; Details vor Start abklären.

Oft möglich, aber fristen- und kapazitätsabhängig. Immer vorab mit Fakultät/PJ-Koordination abstimmen.

Teilweise ja, aber beachte Zeit, Arbeitsrecht, Versicherung und Steuern. Prüfe auch die Auswirkungen auf Krankenversicherung und BAföG.

Lernziele definieren, Logbuch/Checklisten bereitlegen, Impfstatus prüfen, Versicherungen klären, Unterkunft/Anreise organisieren.
Tipp: Nutze gerne den Survival-Guide von pj-input.de.

Keine Pflicht, aber früh kann eine BU günstiger sein (gesund & jung): Berufsunfähigkeits­versicherung. Eine Unfallversicherung kann für Freizeitrisiken ergänzt werden.

Dokumentation über Logbuch/Unterschriften, Abgabe bei Fakultät. Formalia (Fristen/Formblätter) variieren – rechtzeitig nachlesen.

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