Wenn du später einmal in die private Krankenversicherung (zurück) wechseln möchtest, empfiehlt es sich, einen Optionstarif oder eine Anwartschaft abzuschließen. Was genau die Unterschiede sind und wo die Schwächen beider Möglichkeiten liegen, erklären wir dir in diesem Artikel.
DOC Supporter » Krankenversicherung » Anwartschaft Optionstarif
Das Wichtigste auf einen Blick
Beide Möglichkeiten – egal ob Anwartschaft oder Optionstarif – haben die gleiche Idee: den Gesundheitszustand einfrieren, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt in die private Krankenvollversicherung wechseln möchte.
Eine Anwartschaft kannst du dann abschließen, wenn du bereits in der privaten Krankenversicherung bist und diese vorübergehend verlassen musst. Über die Anwartschaft hast du dann später das Recht, ohne erneute Gesundheitsprüfung zurück in deinen vorherigen Tarif zu gehen. Beispiele, wann genau eine Anwartschaft sinnvoll ist, findest du weiter unten.
Ein Optionstarif ist dann sinnvoll, wenn du bisher in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert bist und bei ausreichend hohem Einkommen oder bei Selbstständigkeit in die private Krankenversicherung wechseln möchtest. Auch hier ist dann keine erneute Gesundheitsprüfung notwendig.
Wie eingangs bereits geschrieben, ermöglicht dir eine Anwartschaft die Rückkehr in die private Krankenversicherung, ohne dass du dich einer Gesundheitsprüfung unterziehen musst. Für eine Anwartschaft musst du also bisher privat krankenversichert sein. Kommt es nun dazu, dass du vorübergehend nicht mehr in der PKV versichert sein darfst, kannst du eine Anwartschaft anstreben. Das kann zum Beispiel notwendig sein, wenn du als Berufsstarter zunächst nicht über die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) kommst. Dann musst du zunächst in die gesetzliche Krankenversicherung und kannst bei erstmaligem Überschreiten der JAEG in die PKV zurückkehren.
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass dein Versicherungsvertrag durch eine Anwartschaft ruhend gestellt ist. Er ist also nicht gekündigt oder aufgehoben, sondern ist quasi im Winterschlaf, bis du ihn wieder aufleben lassen möchtest. Dennoch hast du in der Zwischenzeit keinen Versicherungsschutz. Du musst dich also solange zusätzlich in die gesetzliche Krankenversicherung versichern.
Wenn du die Anwartschaft nicht mehr benötigst, z. B. weil du fortan in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben möchtest, oder weil du dich für einen anderen Anbieter/Tarif für deine Rückkehr in die PKV entschieden hast, kannst du die Anwartschaft natürlich auch unter Einhaltung der entsprechenden Frist (i. d. R. 3 Monate zum Jahresende) kündigen.
Es gibt eine kleine und eine große Anwartschaft. Bei der kleinen Anwartschaft wird der Vertrag lediglich ruhend gestellt und die Gesundheitsprüfung bei Wiederaufnahme des Vertrags entfällt. Bei der großen Anwartschaft entfällt die Gesundheitsprüfung, das Eintrittsalter wird fixiert und bisher gebildete Alterungsrückstellungen bleiben erhalten.
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du gut abwägen, welches das sinnvollere in deinem persönlichen Fall ist. Der Beibehalt der Alterungsrückstellungen ist nur dann von Vorteil, wenn du bisher überhaupt einen Tarif mit Alterungsrückstellungen hattest. Kindertarife und auch viele günstige Studententarife sind häufig ohne Alterungsrückstellungen. Warst du also bisher bei einem Elternteil mitversichert, hast du wahrscheinlich noch keine eigenen Rückstellungen gebildet.
Wenn du unsicher bist, ob du Alterungsrückstellungen gebildet hast, helfen dir die DOC Supporter gerne weiter.
Unsicher hinsichtlich Alterungsrückstellungen? Wir helfen weiter.
Das sagen zufriedene Kunden
Bei einem Optionstarif sicherst du dir deinen aktuellen Gesundheitszustand für einen späteren Wechsel in die private Krankenversicherung. Unabhängig davon, ob du aktuell privat oder gesetzlich krankenversichert bist. Wenn du in Erwägung ziehst, später einmal in die PKV zu wechseln, dann solltest du möglichst frühzeitig einen entsprechenden Optionstarif abschließen.
Ein PKV Optionstarif ist für einen (angehenden) Arzt eine sinnvolle Möglichkeit, sich den späteren Zugang zur privaten Krankenversicherung zu sichern. Das zu erwartende Einkommen liegt spätestens im 2. – 3. Jahr der ärztlichen Weiterbildung über der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Zu diesem Zeitpunkt stellen Vorerkrankungen aber häufig eine größere Hürde für den Wechsel dar. Diese Vorerkrankungen führen zu Beitragszuschlägen, Leistungsausschlüssen oder im schlimmsten Fall sogar zu Ablehnungen. Wenn du vermeiden möchtest, höhere Beiträge also nötig zu bezahlen oder den Zugang zur PKV gänzlich verwehrt zu bekommen, kannst du mit einem Optionstarif vorsorgen. Indem du dich bereits als Student einer (häufig verkürzten) Gesundheitsprüfung für einen Optionstarif unterziehst, umgehst du die Gesundheitsprüfung zum späteren Zeitpunkt und kannst unkompliziert und vor allem ohne Beitragszuschlag in die private Krankenversicherung wechseln.
Wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung und Berufshaftpflichtversicherung profitierst du als angehender Arzt auch bei einem Optionstarif von speziellen Konzepten, die auf die Absicherung von Ärzten zugeschnitten sind.
Neben günstigen Beiträgen kommst du vor allem auch in den Genuss einer stark vereinfachten Gesundheitsprüfung. So ist dir der Zugang zu einem TOP Optionstarif auch bei größerer Gesundheitshistorie und Vorerkrankungen möglich.
Solltest du eine der Fragen mit Ja beantworten müssen, kannst du das Sonderkonzept leider nicht nutzen. Dann stehen dir aber die regulären Optionstarife (siehe Abschnitt „Optionstarife für (angehende) Ärzte“) zur Verfügung. Hier können wir deine Gesundheitshistorie durch eine anonyme Risikovoranfrage prüfen lassen und so häufig auch eine sinnvolle Lösung für dich finden.
Praxisbeispiel: Unser Kunde wollte den Studi.med der Halleschen abschließen. Aufgrund einer chronischen Vorerkrankung konnte er den verkürzten Antrag nicht nutzen. Also platzierten wir eine anonyme Risikovoranfrage bei der Halleschen. Als Ergebnis erhielten wir eine Normalannahme, sodass der Kunde nun im Optionstarif OPTI.free der Halleschen versichert ist.
Einige Optionstarife für Mediziner umfassen zusätzlich eine Auslandsreisekrankenversicherung, die die Kosten für Behandlungen im Ausland übernimmt. Im europäischen Ausland sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung stark begrenzt, was zu hohen Zuzahlungen führen kann. Im außereuropäischen Ausland hast du sogar keinerlei Schutz über die GKV.
Für unter 5 Euro monatlich bekommst du hier einen richtig guten Optionstarif, der dir den späteren Zugang zum Tarif NK.Select bei der Halleschen sichert. Der Studi.med hat zudem eine sehr einfache Gesundheitsprüfung. Du musst nur wenige Fragen beantworten und erhältst trotzdem später Zugang zum Top-Tarif der Halleschen.
Vor dem Abschluss dieses Optionstarifs für Medizinstudenten kannst du außerdem wählen, ob du jährlich an zwei kurzen Umfragen der Halleschen teilnehmen möchtest. Pro Umfrage bekommst du eine Aufwandsentschädigung von je 30 Euro. Bei der Teilnahme an beiden Umfragen bekommst du also mehr Cashback, als du Beitrag bezahlt hast. Der Optionstarif ist damit quasi kostenfrei für dich.
Im Artikel zur Ärzte PKV findest du unter anderem Einschätzungen zu den Zieltarifen des jeweiligen Anbieters. Es bringt dir konsequenterweise eher wenig, einen Optionstarif einer bestimmten Versicherung abzuschließen, wenn du später dort gar nicht in den zu dir passenden Tarif wechseln kannst.
Für 4,90 Euro pro Jahr bekommst du bei der Barmenia einen super Optionstarif, der dir den späteren Zugang zur Krankenvollversicherung bei der Barmenia sichert. Der RSF-Tarif hat, ähnlich wie der Studi.med der Halleschen, eine sehr einfache Gesundheitsprüfung. Du musst nur wenige Fragen beantworten und erhältst trotzdem später Zugang zum Top-Tarif der Barmenia.
Auch beim Optionstarif der Barmenia handelt es sich um die Kombination Auslandsreisekrankenversicherung und Optionstarif.
Als Mitglied im Marburger Bund erhältst du bei der Allianz Zugang zum Optionstarif Pro3, der auch eine Auslandsreisekrankenversicherung enthält. Der Tarif ist für dich sogar kostenfrei, wenn du nicht älter als 33 bist. Als Student ist auch die Mitgliedschaft im Marburger Bund noch kostenfrei. Bedenke aber, dass diese spätestens mit der ärztlichen Weiterbildung bis zu 220 Euro jährlich kosten kann.
Achtung! Der Tarif Pro3 ist kein Optionstarif, wie wir ihn bisher kennengelernt haben. Beim Abschluss dieses Tarifs erfolgt zunächst keine Gesundheitsprüfung. Dadurch musst du bei Wechsel in die Krankenvollversicherung eine Gesundheitsprüfung durchlaufen. Zwar kann die Allianz deinen Antrag dann nicht ablehnen (sog. Kontrahierungszwang). Sie darf aber Zuschläge für Vorerkrankungen erheben und auch Leistungsausschlüsse aussprechen. Dazu schreibt die Allianz in ihren FAQs zum Tarif Pro3:
Möchtest du deinen heutigen Gesundheitszustand für den späteren Wechsel in die private Krankenversicherung einfrieren lassen, solltest du nicht den Pro3 der Allianz wählen.
Wenn du bereits Arzt in Weiterbildung bist oder die Sonderkonzepte für Medizinstudenten aus anderen Gründen nicht nutzen kannst, dann kommen die normalen Optionstarife für dich in Frage.
Zum einen stellt sich die Frage, was Medizinstudenten tun können, die nicht über den oben beschriebenen Sonderweg (Optionstarif für Medizinstudenten mit vereinfachten Gesundheitsfragen) versicherbar sind. Medizinstudenten, die gesetzlich versichert sind, können auf andere (normale) Optionstarife der Anbieter zurückgreifen. Für Medizinstudenten, die aktuell (selbst oder über ihre Eltern) privat versichert sind, sind die Möglichkeiten eingeschränkt. Grund: viele Krankenversicherungen setzen voraus, dass du gesetzlich krankenversichert sein musst, um einen Optionstarif abzuschließen. Ausnahmen sind z. B. AXA, Barmenia, Continentale. Buche dir einen Termin, wenn du den zu dir passenden Anbieter finden möchtest.
Auch wenn du bereits deine ärztliche Weiterbildung begonnen hast, kann es sinnvoll sein, bis zum Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze (i. d. R. im 2. – 3. Jahr der Weiterbildung) einen Optionstarif abzuschließen. Denn auch innerhalb dieser Zeit können schwierigere Erkrankungen oder auch nur eine scheinbar harmlose Sportverletzung einen Strich durch den PKV-Plan machen.
Bei der Auswahl des passenden Optionstarifs solltest du dir immer die später verfügbaren Krankenvollversicherungstarife der Gesellschaften anschauen. Schließlich bringt es wenig, einen günstigen Optionstarif zu haben, wenn der spätere PKV-Tarif gar nicht alle gewünschten Leistungen umfasst. Leider gibt es nämlich auch PKV-Tarife am Markt, die kaum bessere Leistungen haben, als die gesetzliche Krankenversicherung. Lies dir ergänzend dazu gerne auch unseren Ärzte-PKV-Artikel durch.
Starten wir mal mit einem Nachteil: Um diesen Tarif abschließen zu können, musst du Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sein.
Natürlich hat auch dieser Tarif den typischen Vorteil eines Optionstarifs. Du kannst deinen Gesundheitszustand einfrieren – stellst also einmal einen Antrag mit vollständigen und korrekten Gesundheitsangaben (Aufbereitung der Gesundheitshistorie) und kannst dann später einen Tarif von Hallesche ohne erneute Gesundheitsprüfung abschließen.
Jetzt zum Optionstarif beraten lassen.
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